Die Übergabe und Endabnahme der bisher größten im Rahmen der Klima- und Energiemodellregion Salzburger Seenland geförderten Photovoltaikanlage fand neulich in Strasswalchen statt.
Die Errichtung der Anlage auf dem Dach des Seniorenwohnhauses St. Rupert wurde von der Gemeinde einstimmig beschlossen. Sie besteht aus 342 Modulen mit 90 kWp auf 630m² Dachfläche und produziert aus Sonnenlicht rund 90.000 kWh Strom pro Jahr.
Dieser Wert entspricht ungefähr dem Jahresverbrauch von 25 Vierpersonen-Haushalten. Durch die intelligente Auslegung der Anlage kann fast der komplette Strom direkt im Seniorenwohnhaus verbraucht werden, bei dieser Eigenverbrauchsanlage wird fast nichts mehr ins Stromnetz eingespeist. Aufgrund des hohen Eigenverbrauchs und der guten Fördersituation für kommunale Photovoltaikanlagen im Salzburger Seenland rechnet sich die Anlage in kürzester Zeit und spart so der Gemeinde Strasswalchen jedes Jahr Geld.
Der Strom der Anlage speist auch eine E-Fahrrad Ladestation vor dem Seniorenwohnhaus, diese wird in Kürze noch um eine Tankstelle für E-Autos erweitert. Die Gemeinde Strasswalchen selbst setzt seit einiger Zeit auf E-Mobilität. Die Dienstfahrten der Gemeinde-Mitarbeiter werden seit März 2014 mit einem gemeindeeigenen E-Fahrzeug absolviert.
Bei der Errichtung der Anlage wurde bewusst auf heimische Produkte Wert gelegt. Sämtliche Module und Wechselrichter stammen aus Österreichischer Produktion.
Weitere Infos erhalten Sie beim Amtsleiter der Gemeinde Strasswalchen Mag. Erich Haas, Tel: +43(0)6215/8209-13, E-Mail: erich.haas@strasswalchen.at
Bildtext: Bauherren, Planer und Errichter der Anlage am Dach des Seniorenwohnhauses St. Rupert in Strasswalchen. v.l: Rupert Haslinger (Planer), Liselotte Winklhofer (Vizebürgermeisterin Strasswalchen), Erich Haas (Amtsleiter Strasswalchen), Fritz Kreil (Bürgermeister Strasswalchen), Reinhard Lösch (Bauamt Strasswalchen), Josef Schafleitner (Seniorenwohnhaus St. Rupert), Josef Lukanz (Firma Ökovolt)