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Teilnehmerrekord bei Flurreinigungsaktionen

Veröffentlichungsdatum22.06.2015Lesedauer2 MinutenKategorienInfo
Teilnehmerrekord bei Flurreinigungsaktionen

Mehr Teilnehmer aber weniger Abfall: Flurreinigungsaktionen sind ein voller Erfolg!

Mehr als 1.500 Kinder, Jugendliche, Erwachsene, Schüler, Vereinsmitglieder und Politiker haben sich im Dienste der Umwelt auf den Weg gemacht, um achtlos Weggeworfenes aufzusammeln.

Unter dem bewährten Slogan „Gemeinsam für eine saubere Umwelt“ machten sie sich in acht Gemeinden an insgesamt 13 Tagen auf den Weg. Bemerkenswert ist, dass diese vielen Freiwilligen, gemessen am Gewicht, aber beachtlich weniger Abfall aufsammelten. Freilich wird nicht jedes Fundstück auf Deka und Gramm gewogen, sondern auch einmal geschätzt. Aber es fällt auf, dass die verstärkten Bemühungen der letzten Jahre in vielen Gemeinden Früchte tragen. Einerseits scheinen viele „Altlasten“ beseitigt zu sein, andererseits dürfte tatsächlich weniger Abfall in die Natur „entsorgt“ werden.

Ein Wehrmutstropfen ist "verpackter" Hundekot, eine eher neue Entwicklung. Entlang schöner Spazierwege und im Ortsgebiet stellen viele Gemeinden Spender für Hundekot-Beutel auf, um den Hundebesitzern auf Entfernen des Hundekotes zu erleichtern. Diese gefüllten Beutel sind ausnahmslos im Restabfall zu entsorgen. Leider gibt es hier einige schwarze Schafe, die den Hundekot zwar aufsammeln, dann aber wieder in die Natur werfen. Daher der Appell an alle Hundebesitzer: Hundekotbeutel bitte ausnahmslos im Restabfall entsorgen.

Die Richtung stimmt aber, die Gesamtmenge sinkt. Bei den Flurreinigungsaktionen geht es nämlich in erster Linie um Bewusstseinsbildung. Wer einmal dabei war, vielleicht schon als Jugendlicher mit den Klassenkameraden, wirft nicht so einfach wieder etwas auf den Boden. Aber auch Erwachsene werden bei der jährlichen Flurreinigungsaktion daran erinnert, dass Littering, also das achtlose wegwerfen von Abfall, nicht in Ordnung ist und auch nicht toleriert werden darf. Je geringer die Akzeptanz in der Bevölkerung ist, desto größer ist die Abschreckung. Man darf sein Gegenüber nämlich ruhig einmal höflich darauf hinweisen, wenn es seine leere Getränkedose an der Bushaltestelle vergessen hat. 

Ein herzlicher Dank gilt den vielen Freiwilligen, den engagierten Organisatoren in der ganzen Region sowie der Salzburger Abfallbeseitigung, die wieder Säcke und Handschuhe kostenlos zur Verfügung stellt.

Gemeinsam für ein sauberes Seenland!