Achtung!Abgelaufen: 30.11.2025

Unser Essen ist zu gut für den Müll

Veröffentlichungsdatum22.10.2025Lesedauer1 MinuteKategorienInfo, Umwelt
Ordnung im Kühlschrank

Die Mehrheit der Lebensmittelabfälle entsteht nicht etwa in der Produktion oder der Gastronomie, sondern in unseren eigenen vier Wänden. Ursache sind oftmals fehlende Planung beim Einkauf, unsachgerechte Lagerung und missverstandene Angaben zur Haltbarkeit.

Gekauft und gekübelt? 
Alles beginnt mit der richtigen Planung: Wer zuerst einen Menüplan erstellt, weiß genau, was auf der Einkaufsliste stehen muss. Mit Hunger im Bauch neigen wir zu einem impulsiveren Kaufverhalten. So landen mehr Lebensmittel im Einkaufswagen, als benötigt werden. Mengenrabatte und Sonderangebote sollten stets abgewogen werden – insbesondere mit Blick darauf, ob die Lebensmittel wirklich benötigt und rechtzeitig verbraucht werden können. Qualität vor Quantität lautet die Devise. 

Ordnung im Kühlschrank

Mit der richtigen Lagerung bleiben unsere Lebensmittel möglichst lange frisch und wir können länger von ihnen profitieren. Auch im Kühlschrank gibt es einiges zu beachten: Kühlschränke haben unterschiedliche Temperaturzonen und jedes Lebensmittel hat einen eigenen Platz zur optimalen Lagerung. Die Grafik hilft, den optimalen Platz für die Lebensmittel im Kühlschrank zu finden. Generell ist darauf achten, dass geöffnete Lebensmittel gut sichtbar gelagert und möglichst rasch verbraucht werden. 

Mythos "Ablaufdatum

Das „Ablaufdatum“ ist ein umgangssprachlicher und irreführender Ausdruck. Seine falsche Anwendung verleitet dazu, dass Lebensmittel oft zu früh weggeworfen werden. Das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gibt an, bis wann der Hersteller bestimmte Eigenschaften eines Produkts wie Farbe, Geschmack und Geruch garantiert. Viele Lebensmittel sind danach noch einwandfrei genießbar.